Bei der Grundfähigkeitsversicherung kommt es auf diese Kriterien an

Zur Absicherung der alltäglichen Arbeiten und einiger beruflicher Fähigkeiten erfreut sich die Grundfähigkeitsversicherung in den vergangenen Jahren wachsender Beliebtheit. Gern wird sie auch als Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung genutzt. Allerdings deckt die Grundfähigkeitsversicherung den Verlust bestimmter Fähigkeiten ab, die für Alltag und Beruf entscheidend sind. Während die BU-Versicherung auf den individuellen Beruf, so wie er zuletzt in gesunden Tagen ausgeübt wurde, abzielt. Bei der Auswahl einer Grundfähigkeitsversicherung kommt es auf verschiedene Kriterien an, um den individuellen Bedürfnissen und Wünschen des Versicherten gerecht zu werden.

Im Mittelpunkt die versicherten Grundfähigkeiten

Das Herzstück stellen die versicherten Grundfähigkeiten dar. Je umfangreicher die Liste, desto vorteilhafter, weil ein breites Spektrum möglicher Risiken abgesichert wird. Je nach Versicherer variiert dieses Leistungsspektrum. Dabei kommt es aber nicht auf die Anzahl der Auslöser an. Denn manche fassen unter „Handgebrauch“ auch das Benutzen einer Tastatur, das Schreiben und die Smartphone-Nutzung zusammen, während andere hieraus vier eigene Auslöser machen. Zum Standard gehören gehen, stehen, sehen, hören, sprechen, greifen und Treppen steigen.

Weitere Kriterien in der Grundfähigkeitsversicherung

Das zweite wichtige Kriterium ist die Versicherungssumme. Sie sollte so hoch gewählt sein, dass sie ausreicht, um im Ernstfall die finanziellen Folgen tatsächlich abzufedern, und die Versicherungsprämie aber gleichzeitig in das Budget des Versicherten passen. Der Beginn der Leistung ist ebenfalls wichtig. Bereits bei einem teilweisen Verlust der versicherten Grundfähigkeiten sollte geleistet werden.

Beitragsstabilität und Beitragsdynamik sind wichtige Punkte

Apropos Versicherer: Die Beitragsstabilität kann ausschlaggebend für die Wahl des Versicherers sein. Wer in die Historie schaut, erkennt hier, wie stabil der Versicherer seine Beiträge gehalten hat. Eventuell ist es sinnvoll eine Beitragsdynamik abzuschließen, um die Versicherungssumme an die Inflation anzupassen. Ähnlich wichtig ist die Nachversicherungsgarantie, wenn der Versicherte sich die Möglichkeit offenlassen möchte, die Versicherungssumme zu bestimmten Lebensereignissen ohne erneute Gesundheitsprüfung zu erhöhen.

Die Laufzeit des Vertrags und die Möglichkeit zur Kündigung sollten den individuellen Bedürfnissen und Lebensumständen angepasst sein. Je flexibler die entsprechende Klausel, umso vorteilhafter für den Versicherungsnehmer.

Fotocredit: Freepik

Autor/in

Manila Klafack ist Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach Studium und redaktioneller Ausbildung verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

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